Bochum – Köln = weit über 2 Stunden Fahrt…

Da ja heute in NRW die Schule wieder anfing, war ich darauf gefasst, dass die Straßen heute Morgen wieder ein wenig voller sein würden und man nicht schnell in 50 Minuten auf der Arbeit ist, aber mit dem Hinweg heute hatte ich echt nicht gerechnet.<br />
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Als erstes kommt man aus der Haustür und anstelle eines Autos steht dort ein großer weißer Schneeklumpen in Form eines Autos… Also erst einmal den Polo ausgraben. Der immer noch leicht fallende Schnee schafft natürlich nicht die idealsten Straßenverhältnisse, so dass ich dann im Bochumer Kreuz zum aller ersten Mal dem vor mir fahrenden Auto Lichthupe gegeben habe, da es einfach nicht mehr auszuhalten war ohne Grund mit 40km/h durchs Kreuz zu zuckeln und ich dafür auch schon von meinem Hintermann "angelichthupt" wurde.<br />
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Auf der A43 rollte es dann eigentlich ganz gut, zwar nur mit 80km/h, aber das war vollkommen ok… Für die A1 wurden für kurz vor Leverkusen 4km Stau angekündigt, aber da auf der 46 auch Stau war, wollte ich das in Kauf nehmen und hatte ja auch keine andere Wahl. Bis kurz hinter Burscheid lief es auch wirklich erstaunlich gut, aber dann sah man nur noch Bremslichter… Im Radio war zu hören, dass aufgrund eines Unfalls nur ein Fahrstreifen befahrbar sei, welcher wurde leider nicht gesagt. Die ersten elektronischen Schilder über der Autobahn kündigten auch schon 5/6 Kilometer vorm Kreuz Leverkusen mit einem Pfeil an, dass die ganz linke Spur aufhören würde. Da 3/4 der deutschen Autofahrer anscheinend nur Hosen und Jacken mit Knöpfen trägt, kam dann natürlich direkt die Panik auf, dass man doch sofort die Spur wechseln müsse! Nix mit bis zum Ende fahren… Interessanter Weise wechselten aber auch einige LKW von der rechten Spur auf die mittlere, was natürlich sehr zuträglich für die allgemeine Reisegeschwindigkeit war… Ich glaube ich brauch auch nicht zu erwähnen, dass ich ebenfalls auf der mittleren Spur fuhr und mich jetzt immer noch ärgere nicht frühzeitig nach ganz links gefahren zu sein….<br />
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Die nächsten Schilder zeigten dann für die linke Spur nur noch ein rotes X und nun für die mittlere Spur einen Pfeil nach rechts, obwohl alle drei Spuren noch befahrbar waren. Natürlich erzeugte dass ebenfalls ein wildes Chaos durch versuchte panische Spurwechsel… Nach endlosem Stop &amp; Go und einem halben Krampf im linken Bein, war dann irgendwann das Kreuz in Sicht… Allerdings hatte immer noch keine der drei Spuren aufgehört, aber das nahende Kreuz löste natürlich auch wieder eine Flut von Spurwechseln aus. Dieses Mal schloss ich mich auch an, da ich ja rechts ab musste Richtung A3. Immer noch Stop &amp; Go! Als ich mich dann irgendwann endlich dem eigentlichen Kreuz näherte konnte ich dann auch "endlich" die Unfallstelle sehen. Merkwürdiger Weise war allerdings auf der 1 die ganz rechte Spur gesperrt und die linke und die mittlere Spur führten ungehindert weiter, nachdem sich natürlich die LKW von der rechten Spur eingereiht hatten…. Ahhhh! <br />
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Hätte man die irreführende Beschilderung weggelassen, hätten mich die Aufräumarbeiten nach dem Unfall, der sich übrigens wohl schon um 3Uhr nachts ereignet hatte, wohl keine 1,5 Stunden meiner Zeit gekostet! Vielen Dank an die Leute, die diese Schilder bedienen!

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